"Ich unterstütze Hitsch Brosi, weiler sich 1998 als damaliger Kulturbeauftragter des Kantons erfolgreich für ein Graubündner Kulturförderungsgesetz und damit für das Überleben der kantonalen Musikschulen ein setzte und damit die Zukunft der ausserschulischen, professionellen Musikerziehung sicherte. "
Musikschulleiter
Theater
Es ist immer wieder überwältigend, wie in Festspielen professionelles und Laientheater ineinander wirken. Wer sich überlegt, was in den letzten zehn Jahren im Kanton Graubünden alles produziert wurde, kann kaum von einer Theatermisere reden. Das funktioniert aber nur, wenn es eine lebendige Laientheater, aber auch professionelles Theaterschaffen in Graubünden gibt.
Professionelles Theaterschaffen hat es in Graubünden schwer. Das hat aber nicht nur mit der Förderung zu tun. Der Kanton Graubünden ist einfach ein sehr kleiner Platz für professionelles Theaterschaffen. Wer also den Anspruch auf Professionalität erhebt, muss auch bereit sein über die Kantonsgrenzen hinaus zu gehen.
Chur hat sich gerade wieder zur Theaterstadt gemausert und mit dem Stadttheater einen interessanten Weg eingeschlagen. Ich hoffe, dass das Konzept von Direktor Luchsinger über seinen tragischen Tod hinaus weiterlebt.
Wer Fördermittel beansprucht, darf nicht nur Ansprüche stellen, sondern muss auch Ansprüche erfüllen. Die Kulturförderung soll ihre Ansprüche definieren.
Der Sommernachtstraum in Laax war wirklich ein Traum, selbst wenn die Sommernacht zu wünschen übrig liess.







