"Die Ausbildung unserer Jugend ist der Schlüssel zur
erfolgreichen Wissens- gesellschaft. Das Bildungswesen trägt dafür wesentliche Verantwortung.
Die kompetente Führung des kantonalen Bildungswesens bedarf einer praxiserprobten
und parteipolitisch unabhängigen Persönlichkeit.
Ich wähle Hitsch Brosi. "
Davos
Das duale Bildungsystem – der grosse Trumpf unserer Bildung
Das duale Bildungssystem der Schweiz mit Berufsbildung und Gymnasium darf nach wie vor als ausgezeichnetes und erfolgreiches Modell bezeichnet werden. Es ist ein Vorzeigemodell. Und zwar als Ganzes, d.h. mit der Möglichkeit je den geeigneten Weg zu beschreiten.
Das duale System wurde zudem stark verbessert und aufgewertet, indem es heute Querverbindungen gibt. Von der Berufsbildung via Berufsmatura an die Fachhochschulen oder via Passerelle Dubs an die Universitäten. Umgekehrt mit Matura und Praktikum an die Fachhochschule. Spätestens nach dem Bachelor- oder Masterabschluss sind die Systeme absolut offen.
Der Zugang zu den Fachhochschulen hat die Matura nicht ab-, sondern aufgewertet. In diesem dualen System, das durch die Querverbindungen zu einem eigentlichen Bildungsnetzwerk gewachsen ist, liegt die Stärke der Schweizer Bildungslandschaft. Wer den einen Teil nun gegen den andern auszuspielen versucht, hat m. E. das System nicht begriffen.
Heute beschreiten rund 80% der Jugendlichen im Kanton Graubünden den Weg der Berufsbildung, 20% wählen den Weg über’s Gymnasium. Damit bewegen wir uns in einem recht idealen Verhältnis.
Das Hauptaugenmerk muss also den einzelnen Bildungsgängen gelten und zwar, indem wir kritisch ihre Qualität prüfen.
In unserem Bildungssystem liegt noch enorm viel Potential. Wenn es uns gelingt, das Ausbildungssystem nach abgeschlossener Berufslehre oder der Matura zunehmend durchlässig zu gestalten, erreichen wir ein hervorragendes Bildungsnetzwerk.







